Tokeh Gecko
Vorwort:
Der Tokeh ist sicherlich neben dem Leopardengecko der bekannteste Gecko überhaupt. Es gibt wahrscheinlich kaum einen Terrarianer, der ein solches Tier nicht im Handel gesehen hat.Aber er ist wehrhafter und aggressiver als der Leopardengecko,das sollte vor dem Kauf beachtet werden.
Auch wenn er schon für 10-25€ zukaufen ist und keinen Schutzstatus hat,sollte man bedenken das die Tiere relativ viel Platz und Futter benötigen und bis zu 20 Jahre alt werden und sich lautstark äußern können.

Beschreibung und Körpermaße:
Der Tokeh (Gekko gecko) ist ein nachtaktives, sehr buntes Tier. Normalerweise haben sie eine graublaue Grundfarbe, auf der zahlreiche orangerote Tüpfel verstreut sind. Der Bauch ist weiß mit orangeroten Tüpfeln. Die Intensität der Farben hängt von Faktoren wie Stimmung, Temperatur und Licht ab. Weibliche Exemplare haben ähnlich wie Phelsumen die Fähigkeit Kalk in den endolymphatischen Taschen hinter dem Kopf zu speichern.Tokehs gehören zu den Lamellengeckos, das heißt ihre Füße sind mit Billionen feinster Härchen (etwa 200 Nanometer breit und lang), sogenannten Spatulae, besetzt. Aufgrund von Van-der-Waals-Kräften finden sie damit auf allen Oberflächen Halt und können sogar kopfüber an Scheiben laufen.
Wie schon beim Vorwort erwähnt,sind Tokehs sehr wehrhaft und scheuen sich auch nicht zuzubeißen, wenn man sie in die Enge treib. Normalerweise reißen sie bei Bedrohung das Maul weit auf und geben gackernde Töne von sich bevor sie zubeißen.Dann lassen sie meistens auch nicht so schnell wieder los.Es ist also zu empfehlen,vor dem Fangen,Lederhandschuhe anzuziehen.Die männlichen Tokehs können sich sehr lautstark äußern.Sie können gackernde Rufe abgeben oder auch Rufe, die wie Gek-oo oder Tok-eh klingen.Adulte Exemplare können eine Gesamtlänge von ca 35 cm erreichen, wobei die Hälfte auf den Schwanz fällt und über 20 Jahre alt werden.
Verbreitungsgebiet und Lebensweise:
Asien (Indien, Bangladesh, Pakistan, Nepal, Burma) und fast ganz Südostasien (Indonesien, Thailand, Kambodscha, Laos, Vietnam, Malaysia, Südchina, Philippinen vom nordöstlichen Indien bis nach Neuguinea.Die Echsen waren ursprünglich Regenwaldbewohner, leben heute aber auch als Kulturfolger an oder in den Häusern.